Rock Journal
Plattencheck

Plattencheck: Linkin Park – From Zero

Nach über sieben Jahren der Stille ist Linkin Park mit ihrem neuen Album „From Zero“ zurückgekehrt. Dieses Album markiert einen symbolträchtigen Neuanfang für die Band, die sich nach dem tragischen Tod von Chester Bennington neu formiert hat. Mit der neuen Frontfrau Emily Armstrong und dem Schlagzeuger Colin Brittain bringt die Band eine frische Dynamik in ihre Musik.

Musikalische Vielfalt und Neuerungen

„From Zero“ bewegt sich zwischen Nu-Metal, Alternative Metal und eingängigen Pop-Sounds. Die Band zeigt ihre Fähigkeit, Tradition und Erneuerung zu verbinden. Songs wie „The Emptiness Machine“ bieten einen treibenden Einstieg und bleiben der markanten Härte und den rhythmischen Strukturen der Band treu. In „Heavy Is The Crown“ verschmelzen dynamische Gitarrenriffs, Streicher-Synths und Armstrongs stimmliche Kraft zu einem mitreißenden Erlebnis.

Thematische Tiefe

Lyrisch setzt das Album Themen wie Leere und Wiedergeburt um. Songs wie „Casualty“ und „Overflow“ spiegeln die Tiefe und Verletzlichkeit der Texte wider. Besonders bemerkenswert ist „IGYEIH“, dessen Abkürzung für „I Gave You Everything I Have“ steht. Dieser Song besticht durch seine wütende und kraftvolle Ausgestaltung im Refrain.

Fazit

Mit „From Zero“ zeigt Linkin Park ihre Entschlossenheit, sich nicht auf dem Altbewährten auszuruhen, sondern mutig neue Wege zu beschreiten. Armstrong und Shinoda ergänzen sich stimmlich auf einzigartige Weise, was dem Album eine frische Energie verleiht, ohne den Geist der Band zu verwässern. Das Album ist ein starkes Comeback, das Fans der ersten Stunde ebenso begeistern dürfte wie Neulinge.

Punkte: 9/10

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Text: Rock Journal