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Zwischen Nu-Metal-Revival und Rap-Fusion – NEVERTEL kündigen erste Deutschland-Tour an

Mit einer explosiven Mischung aus modernen Metalcore-Elementen, Rap-Einflüssen und elektronischen Soundscapes erobern Nevertel derzeit die internationale Alternative-Szene. Im kommenden Juni und Juli bringt das Trio aus Tampa, Florida, seine hochenergetische Live-Show für vier Termine nach Deutschland.

Nach ihrem gefeierten Signing beim Kult-Label Epitaph Records und dem Release ihres aktuellen Albums „Start Again“ (September 2025) markiert diese Tournee den nächsten großen Meilenstein in der Karriere der Band.

Die Deutschland-Termine 2026:

  • 24.06.2026 – Dortmund, FZW

  • 29.06.2026 – Stuttgart, Im Wizemann 

  • 30.06.2026 – Wiesbaden, Schlachthof

  • 01.07.2026 – Hannover, Lux

Wer sind Nevertel?

Gegründet im Jahr 2014, haben sich Jeremy Michael (Gesang), Raul Lopez (Rap/Produktion) und Alec Davis (Gitarre) über ein Jahrzehnt lang eine loyale Fanbase erspielt. Ihr Sound wird oft als die moderne Antwort auf die Pioniere des Nu-Metal beschrieben:

  • Genre-Fluidität: Die Band verbindet die Aggression von Metalcore mit der Eingängigkeit von Pop-Hooks und der rhythmischen Finesse des Hip-Hop.

  • Inspiration: Einflüsse von Größen wie Linkin Park, Bring Me The Horizon und Issues sind unverkennbar, doch Nevertel verleihen dem Mix durch eine hochglanzpolierte, futuristische Produktion eine ganz eigene Note.

  • Thematische Tiefe: In Songs wie „Losing Faith“ oder „Criminal“ verarbeitet die Band persönliche Krisen, mentale Gesundheit und den Mut zum Neuanfang – Themen, die besonders bei einer jungen, vernetzten Generation auf offene Ohren stoßen.

Live eine Naturgewalt

Dass Nevertel bereit für die großen Bühnen sind, bewiesen sie bereits als Support für Hochkaräter wie Beartooth oder Wage War. In Deutschland werden sie nun erstmals in intimerem Club-Rahmen zu erleben sein, bevor der Weg unweigerlich in die großen Hallen führt. Begleitet werden sie auf dieser Tour von den australischen Metalcore-Durchstartern Ocean Sleeper.

Text: Rock Journal Foto: KIRKS