Deutscher Metalcore mit einprägsamen Refrains und harten Breakdowns, das präsentierten Vinta auf ihrer Kalypso Headline Tour 2026. Als Support mit dabei waren Himitzu, und gemeinsam bespielten sie die Städte Hamburg, Hannover, Berlin, Oberhausen, Leipzig, München und abschließend Frankfurt. Noch während der Tour gelang es der Band, mehrere Städte auszuverkaufen!
Wir waren bei der Show in Frankfurt im Nachleben mit dabei und haben dort mit Himitzu und Vinta gefeiert. Auch wenn das Nachleben an diesem verregneten Sonntag nicht komplett ausverkauft war, füllte sich der Club schnell, und die Luft wurde von Song zu Song stickiger. Je wärmer es im Nachleben wurde, desto ausgelassener und energiereicher wurde die Stimmung der Fans.
Der Titelsong „Kalypso“ eröffnete die Show, und besonders im Refrain brüllte die Menge sofort lautstark mit. Schnell gestand Sänger Jakob, dass er besonders bei diesen letzten vier Shows stark angeschlagen sei und befürchtet habe, das Wochenende nicht durchzustehen. Umso glücklicher sei er aber nun, hier zu stehen. Er bat die Fans daher um Mithilfe beim Singen der Songs und das ließen sich die Besucher an diesem Abend nicht zweimal sagen.
Die Band präsentierte sich nahbar und energiegeladen. Positiv überrascht war ich vom Sound im Nachleben. Ehrlich gesagt hatte ich nicht zu viel erwartet, war aber vom Sound an diesem Abend sehr begeistert. Die Höhen und Tiefen wurden vom FOH „Büny“ perfekt vereint und kontrolliert.
Das Set präsentierte eine wunderbare Mischung aus Songs vom ersten sowie natürlich Tracks des neuen Albums. Zwischendrin stellte Sänger Jakob fest, dass ihre Songs eigentlich ausschließlich traurige Themen behandeln würden. Daher sei Vinta die perfekte Band für alle, die auf traurige Songs stünden, erklärte er dem Publikum mit einem Lächeln.
Es war ein wirklich gelungener Abend mit toller Musik, und spätestens mit einem Metalcore-Cover von „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel wurde die Stimmung noch einmal richtig angefacht. Den Refrain brauchte Sänger Jakob eigentlich gar nicht selbst zu singen, da das Publikum ihn so laut und aus voller Brust mitsang.
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