Label: Napalm Records
Genre: Alternative Metal
VÖ: 01.05.2026
Bewertung: 9.3/10
Die Einheit bleibt bestehen
Der Titel ist Programm: „One“ markiert einen weiteren Meilenstein in der über 30-jährigen Karriere von Sevendust. Dass die Band im Kern seit Jahrzehnten so eng zusammengewachsen ist, spiegelt sich in der blinden musikalischen Verständigung auf diesem Album wider. Lajon Witherspoons Soul-Stimme schwebt wie eh und je über den massiven, tiefergelegten Riff-Wänden von Clint Lowery und John Connolly.
Groove-Monster mit Tiefgang
Das Album schafft den Spagat zwischen der Aggressivität ihrer Frühwerke und der melodischen Reife der letzten Jahre. Die Produktion ist modern, lässt aber den nötigen Dreck zu, den man im Alternative Metal oft vermisst.
Deine Highlights unter der Lupe:
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„One“: Ein Opener nach Maß. Der Song bündelt die gesamte Energie der Band und setzt mit seinem packenden Groove sofort ein Statement.
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„Construct“: Hier zeigen Sevendust ihre technische Seite. Die Rhythmusarbeit von Morgan Rose ist gewohnt tight und der Song baut eine Spannung auf, die sich in einem gigantischen Refrain entlädt.
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„Misdirection“: Ein würdiges Finale. Sevendust haben schon immer ein Händchen für emotionale Schlusspunkte gehabt, und dieser Track bildet da keine Ausnahme. Er lässt den Hörer mit genau der richtigen Mischung aus Melancholie und Power zurück.
Fazit
Sevendust enttäuschen nicht. „One“ ist ein Beweis dafür, dass man auch nach drei Jahrzehnten nicht an Relevanz verlieren muss, wenn man sich treu bleibt. Ein Muss für jeden Fan von handgemachtem, modernem Metal.
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„Wenn alle Stricke reißen, auf Sevendust ist Verlass. ‚One‘ ist die perfekte Symbiose aus Kraft und Gefühl – ein Album für die Ewigkeit.“
Text: Marc Junge (majun.photo)
