Rock Journal
Plattencheck

Plattencheck: Social Distortion – Born to Kill

Label: Epitaph Records

Genre: Punk Rock / Cowpunk / Rock’n’Roll

VÖ: 08.05.2026

Bewertung: 8.2/10

Während das Experiment mit „Wicked Game“ und der Durchhänger bei „Crazy Dreamer“ zwar kleine Dämpfer sind, ändert das nichts an der Tatsache, dass der Rest von „Born to Kill“ ein verdammt starkes Stück Rock’n’Roll ist. Mike Ness beweist in den anderen Tracks eine beeindruckende Konstanz. Die Songs atmen diese authentische Street-Credibility, die keine andere Band so einfangen kann.

Der Fokus: Die Platte lebt von ihrer Geradlinigkeit. Abseits der zwei genannten Schwachstellen liefern Social Distortion eine Song-Qualität ab, die zeigt, dass sie ihren Platz im Olymp des Punk-Rock völlig zurecht verteidigen. Besonders das Zusammenspiel aus Melancholie und roher Energie in den restlichen Titeln macht das Album zu einem Pflichtkauf für Fans.

„Ein paar Schlaglöcher auf der Straße ändern nichts an einer großartigen Fahrt. Social Distortion liefern mit ‚Born to Kill‘ ein weitestgehend bärenstarkes Album ab, das vor allem durch seine Eigenkompositionen glänzt.“

Text: Marc Junge (majun.photo)