Der erste Tag von Rock im Park hätte kaum besser starten können und setzte direkt ein starkes Zeichen für das gesamte Wochenende. Schon beim Betreten des Festivalgeländes war spürbar, dass die Stimmung unter den Besucherinnen und Besuchern außergewöhnlich gut war. Überall sah man lachende Gesichter, gespannte Vorfreude und diese besondere Festivalenergie, die man so nur bei großen Events erlebt.
Auch das Wetter spielte fast perfekt mit: Angenehme Temperaturen, zwar war es durchweg bewölkt, doch die Regenmassen aus dem letzten Jahr sind weggeblieben. Besser kann ein Festivaltag kaum verlaufen.

Musikalisch überzeugte der Tag auf ganzer Linie. Besonders hervorzuheben sind für uns drei Bands, die echte Highlights lieferten: Bury Tomorrow, Landmvrks und Thornhill.
Bury Tomorrow – pure Energie und „Abandon Us“ als Höhepunkt
Bury Tomorrow lieferten eine extrem druckvolle und perfekt abgestimmte Show. Vom ersten Song an war die Crowd voll da, Circle Pits und lautes Mitsingen bestimmten das Bild. Besonders stark: „Abandon Us“, das live eine enorme Wucht entfaltete und definitiv zu den größten Gänsehautmomenten des Tages gehörte.
Landmvrks – Intensität, Emotion und „Sulfur“ als Abriss
Landmvrks standen dem in nichts nach und brachten eine unglaublich intensive Performance auf die Bühne. Die Band schaffte es, Härte und Emotion perfekt zu verbinden – das Publikum war komplett drin.

Der absolute Höhepunkt war „Sulfur“, das live nochmal deutlich heftiger wirkte als auf Platte. Hier kochte die Menge komplett über – einer der Momente, die man vom Festival mitnimmt.
Thornhill hingegen setzten einen etwas atmosphärischeren, aber nicht weniger beeindruckenden Akzent. Ihr Sound wirkte fast schon hypnotisch und zog das Publikum in seinen Bann. Die Kombination aus Sounddesign, Licht und Performance machte ihren Auftritt zu einem echten Erlebnis.
Electric Callboy – Party, Abriss und perfekte Show
Ein weiteres großes Highlight war die Show von Electric Callboy. Sie lieferten – wie erwartet – eine absolut unterhaltsame Performance ab. Zwischen harten Riffs, elektronischen Parts und jeder Menge Humor brachte die Band die Menge komplett zum Eskalieren.

Bemerkenswert war außerdem, dass es bandtechnisch keinerlei Ausfälle gab. Jede Performance hatte ihre eigene Qualität, jede Band wusste auf Ihre Art zu überzeugen. Es gab keinen einzigen Moment, in dem Langeweile aufkam – ein durchgehend hohes Niveau, das man nicht auf jedem Festival erlebt.
Zusammengefasst war der erste Tag von Rock im Park ein voller Erfolg: gutes Wetter, herausragende Bands, eine durchgehend großartige Stimmung und mehrere unvergessliche Highlights. Wenn der Rest des Wochenendes dieses Niveau hält, steht ein absolutes Ausnahmefestival bevor.
Tag 2 kann kommen.
Text: Marcel
