Mit Leidenschaft, harter Arbeit und jeder Menge Herzblut haben sich Dead Phoenix gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt und den diesjährigen Reload Bandcontest für sich entschieden. Damit erfüllt sich für die Band der Traum, auf einer der größten Festivalbühnen der deutschen Metal- und Rockszene zu stehen.
Doch wer steckt hinter dem aufstrebenden Act? Wie hat die Band den Wettbewerb erlebt, welche Herausforderungen mussten auf dem Weg zum Sieg gemeistert werden und welche Ziele haben sich Dead Phoenix für die Zukunft gesetzt?
Rock-Journal:
Stellt Euch bitte erstmal vor
Dead Phoenix:
Wir sind Dead Phoenix, eine Metalcore Band aus Berlin.
Rock-Journal:
Was bedeutet der Bandname „Dead Phoenix“ für euch persönlich?
Dead Phoenix:
Immer weiter zu machen und niemals aufzugeben!
Rock-Journal:
Welche Bands und Künstler haben euren Sound am stärksten beeinflusst?
Dead Phoenix:
Jeder von uns hat andere Einflüsse. Aber Bands wie Linkin Park, Parkway Drive und Currents zählen definitiv dazu.
Rock-Journal:
Wie würdet ihr euren Stil jemandem beschreiben, der euch noch nie gehört hat?
Dead Phoenix:
Melodischer Metalcore mit Nu Metal Elementen.
Rock-Journal:
Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Reload-Bandcontests! Wie habt ihr den Moment erlebt, als euer Name als Sieger verkündet wurde?
Dead Phoenix:
Vielen Dank! Für uns alle war das absolut surreal. Wir konnten absolut nicht einschätzen wie die Leute sich entschieden würden und hatten starke Konkurrenz. Wir waren total euphorisch.
Rock-Journal:
Mit welchen Erwartungen seid ihr überhaupt in den Contest gestartet?
Dead Phoenix:
Wir haben uns erstmal über die Chance gefreut. Jedes Jahr bewerben sich sehr viele Bands dort. Eine der fünf Auserwählten zu sein war schon ein tolles Gefühl. Wir wollten einfach hin und zeigen wer wir sind. Natürlich mit Hoffnung auf ein gutes Ergebnis.
Rock-Journal:
Habt ihr vor dem Finale damit gerechnet, euch gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen?
Dead Phoenix:
Die Bands waren alle sehr überzeugend und mit den meisten davon hatten wir auch vorher bereits gespielt. Wir wussten also das es nicht leicht wird. Am Ende hatten wir wie gesagt kein Gefühl für irgendeine Tendenz, aber sind super happy das es geklappt hat.
Rock-Journal:
Ihr habt das Publikum offenbar schnell auf eure Seite gezogen. Was ist euer Geheimnis, um Menschen live zu begeistern?
Dead Phoenix:
Uns ist Nähe zum Publikationen extrem wichtig. Wir versuchen die Leute stark mit einzubeziehen und ein Teil der Show werden zu lassen. Bei uns findet die Show nicht nur auf der Bühne statt,. sondern in der ganzen Location.
Rock-Journal:
Wie wichtig ist euch die Nähe zum Publikum bei euren Konzerten?
Dead Phoenix:
Publikumsnähe ist der essenziellste Part unserer Shows. Wir wollen es zu einem Erlebnis für alle machen und nicht nur unsere Songs runter spielen.
Rock-Journal:
Bereitet man sich anders auf ein Festival vor als auf eine Clubshow?
Dead Phoenix:
Nicht wirklich. Wir proben immer nach dem selben Schema und überlegen uns je nach Setlist wie wir das Publikum gut miteinbeziehen können.
Rock-Journal:
Gab es Fan-Support, der euch besonders berührt hat?
Dead Phoenix:
Bezüglich des Bandcontests war es auf jeden Fall unglaublich, dass Leute extra vorbeigekommen sind um uns zu sehen und für uns zu Voten. Das gleiche gilt aber auch für unsere anderen Shows. Wir haben oft Leute dabei, die uns auf Tour begleiten und uns hinterherfahren oder mehrmals bei Tourstopps dabei sind. Das macht uns auch extrem stolz.
Rock-Journal:
Welche Band auf dem Festival wollt ihr selber unbedingt sehen?
Dead Phoenix:
Das liegen die Prioritäten bei jedem anders denke ich. Aber ein paar unserer Highlights sind definitiv Future Palace, Northlane und In Flames.
Rock-Journal:
Was wollt ihr den Zuschauern mitgeben, die euch auf dem Festival vielleicht zum ersten mal sehen?
Dead Phoenix:
Wenn Ihr gut wachgerüttelt in den Festival Tag starten wollt, dann solltet Ihr unbedingt vorbei kommen. Seid gespannt.
Rock-Journal:
Ihr kommt aus Berlin – wie erlebt ihr die aktuelle Metal- und Core-Szene dort?
Dead Phoenix:
Es gibt viele aufstrebende Bands und Shows. In Berlin ist es sehr leicht in der Menge unterzugehen. Aber es ist auch schön zu sehen das immer wieder Bands nachkommen. Die Szene muss am Leben bleiben.
Rock-Journal:
Welche Herausforderungen begegnen einer jungen Band heute am häufigsten?
Dead Phoenix:
Gesehen zu werden. In Zeiten von Social Media und einem Überangebot an qualitativ guter Musik ist es schwer nicht im Strom verloren zu gehen. Deswegen ist es so wichtig echte Verbindungen aufzubauen und sich auf Augenhöhe zu begegnen. Wenn die Leute nicht merken das man wirklich existiert ist man nur eine weitere Werbeanzeige auf Instagram und co.
Rock-Journal:
Gab es in eurer bisherigen Bandgeschichte einen Moment, an dem ihr kurz davor wart aufzugeben?
Dead Phoenix:
Es ist natürlich nicht immer leicht und es gab auch schon Mitgliederwechsel, aber sich aufzulösen stand nie im Raum. Auch nach mittlerweile 10 Jahren Bandgeschichte sind wir immernoch sehr ambitioniert.
Rock-Journal:
Welche Rolle spielen soziale Medien für euren Erfolg?
Dead Phoenix:
Einen Großen denke ich, wir haben auch Shows nur durch TikTok ausverkauft bekommen.
Rock-Journal:
Gibt es einen Künstler oder eine Band, mit der ihr in Zukunft gerne gemeinsam auf der Bühne stehen würdet?
Dead Phoenix:
Auch hier kommt es wieder darauf an wen man fragt. Um ein paar Beispiele zu nennen: A Day to Remember, Coldrain.
Rock-Journal:
Wo seht ihr Dead Phoenix in fünf Jahren?
Dead Phoenix:
Hoffentlich mit noch mehr Fans auf noch größeren Bühnen. Wir bleiben definitiv dran.
Rock-Journal:
Zum Abschluss: Warum sollte jeder Festivalbesucher unbedingt früh aufstehen und sich euren Reload-Auftritt ansehen?
Dead Phoenix:
Weil vorher die Vengaboys spielen 😛 Nein natürlich weil wir uns über jeden freuen, der sich die Mühe macht uns zu sehen und wir wollen jeden abholen und das frühe Aufstehen lohnenswert machen.
Das Interview führte Marcel mit den Bandmitgliedern Dennis und Mervin
Foto: Patricia Gratschow
